✉️ Envelope Budget App laden

StartBei einer Sache weniger ausgeben

Der Rundfunkbeitrag kommt vierteljährlich — dein Budget läuft monatlich

Der Rundfunkbeitrag wird pro Haushalt erhoben und in der Regel vierteljährlich abgebucht — also in vier Monaten des Jahres gar nicht und in vier Monaten doppelt so schwer wie gedacht. Genau diese Taktverschiebung bringt Budgets aus dem Tritt, besonders in der ersten eigenen Wohnung. Die Lösung ist unspektakulär: Nimm den Betrag von deinem eigenen Bescheid, teile ihn durch drei und zahl diesen Anteil jeden Monat in eine Rücklage ein. Wenn abgebucht wird, ist das Geld schon da.

Warum ein kleiner Betrag ein Budget kippt

Der Rundfunkbeitrag ist keine große Summe, aber er hat drei Eigenschaften, die zusammen unangenehm sind. Er ist unvermeidbar, er wird pro Wohnung erhoben statt pro Person, und er kommt nicht monatlich, sondern typischerweise im Quartalstakt. Ein Budget, das in Monaten denkt, hat für so etwas keinen Platz: In acht Monaten des Jahres wirkt der Haushalt entspannter, als er ist, und in vier Monaten fehlt plötzlich Geld, ohne dass jemand etwas falsch gemacht hätte. Das trifft besonders Leute, die frisch eingezogen sind und deren Monatsplan gerade erst steht. Es ist kein Sparproblem, sondern ein Taktproblem.

Die Zahl steht auf deinem eigenen Bescheid

Wir nennen hier bewusst keinen Betrag. Was du zahlst und in welchem Rhythmus, steht auf deinem Beitragsbescheid oder in deinem Beitragskonto, und dort steht auch die Zahlungsweise. Genauso wenig erklären wir, wer sich befreien oder ermäßigen lassen kann — das sind gesetzliche Regeln, keine Budgetregeln, und die zuständige Stelle beantwortet sie verbindlich. Was du für dein Budget brauchst, ist nur eine Information: die Summe pro Abbuchung und der Monat, in dem sie kommt. Schreib beides einmal auf. Danach ist der Beitrag keine Störung mehr, sondern eine Position wie jede andere.

Durch drei teilen, monatlich einzahlen

Nimm den Betrag einer Quartalsabbuchung und teile ihn durch drei. Das ist dein Monatsbeitrag an dich selbst. Leg dafür eine benannte Rücklage an — nicht Sonstiges, nicht Puffer, sondern eine Position, die den Beitrag beim Namen nennt. Zahl sie in jedem Monat ein, auch und gerade in den Monaten ohne Abbuchung. Wenn die Abbuchung kommt, buchst du sie aus dieser Rücklage aus und der Monat merkt es nicht. Wer lieber weniger Positionen führt, kann den Beitrag mit anderen unregelmäßigen Jahres- und Quartalszahlungen in einem gemeinsamen Rücklagen-Umschlag bündeln, muss dann aber die Termine getrennt notieren.

Beim Einzug und beim Auszug prüfen

Zwei Momente lohnen einen kurzen Blick, weil dort die meisten Fehler passieren. Beim Einzug in die erste eigene Wohnung ändert sich, wer für die Wohnung zahlt — eine Wohngemeinschaft ist ein Haushalt, ein Paar in einer gemeinsamen Wohnung ebenfalls. Beim Auszug oder beim Zusammenziehen ändert sich das wieder, und wer das nicht meldet, zahlt entweder doppelt oder bekommt später Post. Beides ist Verwaltung, kein Sparthema, aber es entscheidet über deine Zahl. Klär es einmal beim Einzug, notier das Ergebnis, und pass die Rücklage an, wenn sich der Haushalt ändert. Notier dir das Datum der Ummeldung gleich mit, dann kannst du eine spätere Rückfrage in zwei Minuten beantworten statt in einer Stunde Aktensuche.

Der Umschlag: eine Position für alles Vierteljährliche

Der Rundfunkbeitrag ist ein gutes Trainingsobjekt, weil er klein ist und trotzdem den Mechanismus zeigt, der später bei Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer und Vereinsbeiträgen über deutlich größere Beträge entscheidet: alles, was nicht monatlich kommt, wird monatlich angespart. Führ dafür die Rücklagen als eigenen Umschlag, mit einer Liste der Termine im Jahr. In Envelope Budget trägst du jede Abbuchung von Hand ein, ohne Bankanbindung, und siehst am Umschlagstand sofort, ob die nächste Fälligkeit schon gedeckt ist. Ist sie es, kannst du in Ruhe die nächste Position angehen. Und wenn du gerade erst anfängst zu budgetieren, ist dieser kleine Posten ein guter erster: Er ist niedrig genug, dass er nicht wehtut, und regelmäßig genug, dass du die Methode in einem Quartal einmal komplett durchlebst.

Häufige Fragen

Zahlt in einer WG jede Person einzeln?

Der Beitrag wird pro Wohnung erhoben, nicht pro Person — deshalb zahlt eine Wohngemeinschaft ihn gemeinsam, egal wie viele Menschen dort wohnen. Für das Geld heißt das: Eine Person hat ihn typischerweise auf ihrem Konto, und der Betrag gehört in die gemeinsame Kasse, nicht in ihr privates Budget. Wie genau ihr aufteilt und wer angemeldet ist, klärt ihr intern und mit der zuständigen Stelle. Das Budget braucht nur den geteilten Monatsanteil pro Person.

Kann ich statt vierteljährlich auch monatlich zahlen?

Welche Zahlungsweisen möglich sind, steht in deinem Beitragskonto beziehungsweise auf deinem Bescheid; dort änderst du sie auch. Fürs Budget ist das aber zweitrangig, weil du das Problem ohnehin selbst lösen kannst: Teile die Quartalssumme durch drei und leg diesen Anteil monatlich in eine Rücklage. Dann ist es egal, in welchem Takt abgebucht wird, denn dein Monat sieht immer gleich aus. Genau das ist der Vorteil der Umschlagmethode gegenüber dem Blick aufs Kontoguthaben.

Wohin gehört der Beitrag im Budget?

Am saubersten in eine benannte Rücklage für unregelmäßige Zahlungen, zusammen mit anderen Beträgen, die vierteljährlich oder jährlich kommen. Er gehört nicht in den Freizeit-Umschlag, obwohl er nach Medien klingt, und nicht in Strom und Nebenkosten, weil er nichts mit dem Verbrauch der Wohnung zu tun hat. Entscheidend ist weniger die Schublade als die Regel: Alles, was nicht monatlich abgebucht wird, wird trotzdem monatlich angespart.

Führ dieses Budget auf deinem Handy

Envelope Budget steckt diese Umschläge in deine Hosentasche. Verteile jeden Betrag, trag Ausgaben ein, sobald sie passieren, und sieh, was wirklich übrig ist.

Envelope Budget laden

iPhone · manuelle Eingabe, keine Bankanbindung · 7 Tage kostenlos testen

Passend dazu